Das von dem Berliner Investmentmaklerunternehmen Schick Immobilien ermittelte Wohninvestment-Barometer hat im zweiten Halbjahr 2025 einen bisherigen Höchststand erreicht und zeigt eine deutlich positivere Sicht von Investoren auf den deutschen Wohnimmobilien-Investmentmarkt als in den vorherigen Befragungen. Wie das Unternehmen mitteilte, gaben mehr als 80 Prozent der befragten privaten und gewerblichen Investoren an, mit stabilen oder steigenden Preisen zu rechnen. Zudem zeichne sich eine zunehmende Aktivität am Markt ab, da rund 60 Prozent der Befragten neue Ankäufe planen. Auf verbesserte Investitionschancen lasse zudem die Tatsache schließen, dass inzwischen 85 Prozent der Befragten die aktuelle Lage als neutral bis positiv beurteilen.
Mit einem Wert von 59,6 Punkten erreichte der aus den Kernkomponenten der Befragung (Einschätzung der Investitionsmöglichkeiten, Preisentwicklung sowie Kauf- und Verkaufsabsichten) ermittelte Wohninvestment-Index im zweiten Halbjahr 2025 den höchsten Stand seit dem Beginn der Erhebung im Jahr 2023. Der erneute Zuwachs zeige, dass die Marktteilnehmer zunehmend konstruktiv auf das Wohnsegment blickten und ihre Entscheidungen auf stabile Fundamentaldaten stützten, so das Resümee der Umfrage. Zwar bleibe das regulatorische Umfeld herausfordernd, doch die Stimmung falle deutlich optimistischer aus als noch vor zwei Jahren. Jürgen Michael Schick, CEO von Schick Immobilien, sagte zudem: „Unsere exklusive Befragung zeigt klar, wohin sich der Markt bewegt. Die Investoren handeln wieder aktiver, sie orientieren sich an Zahlen statt an Schlagzeilen. Entscheidend ist jetzt, dass die Politik diesen konstruktiven Markttrend nicht durch unnötige Eingriffe gefährdet.“
„Dass mehr als 85 Prozent der Umfrageteilnehmer mögliche mietrechtliche Verschärfungen als größtes Investitionsrisiko genannt haben, sollte ein Alarmsignal für die Politik sein“, sagt Jacopo Mingazzini, Vorstand von The Grounds. „Es zeigt sich hier ebenso wie mittlerweile auch in zahlreichen anderen Bereichen, dass regulatorische Eingriffe in den Markt heute zu den gravierendsten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zählen.“