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Europace registriert Preisaufschwung – vor allem bei neuen Eigenheimen

Europace registriert Preisaufschwung – vor allem bei neuen Eigenheimen

Mehrere Medien berichten in dieser Woche über die jüngsten Daten des Europace Hauspreisindex (EPX), der im November 2025 einen leichten Aufschwung der Immobilienpreise in fast allen Segmenten auswies und damit die Entwicklung aus dem Vormonat weiter fortsetzte. Besonders deutlich hob sich dabei laut Europace das Segment der neuen Ein- und Zweifamilienhäuser hervor. Hier stiegen die Preise im November um 0,79 Prozent – so stark wie in keinem anderen analysierten Segment. Damit erreichte der Hauspreisindex einen Stand von 242,25 Punkten, was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert einem Plus von 2,51 Prozent entspricht. Bei den Preisen für Eigentumswohnungen kam es im November zu einem geringfügigen Rückgang um 0,24 Prozent auf 218,68 Indexpunkte; gleichwohl war hier im Vorjahresvergleich mit einem Plus von 2,50 Prozent ebenfalls ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Bestand entwickelten sich wertstabil: Hier erreichte der Hauspreisindex mit 201,93 Punkten einen um 0,10 Prozent höheren Stand als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich belief sich der Zuwachs auf 2,16 Prozent. Für den Gesamtindex ergab sich ein leichter Zuwachs von 0,24 Prozent gegenüber dem Oktober, und mit 220,95 Punkten beendete der Index den November um 2,40 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Nach Einschätzung von Stefan Münter, Vorstand und Co-CEO von Europace, zeige sich im Jahresvergleich unverändert ein deutlicher Aufwärtstrend, und genau das unterstreiche die strukturelle Knappheit am Markt. „Für Kaufinteressierte bedeutet das: Warten wird nicht günstiger“, so sein Fazit.

„Aus unserer Sicht stellt sich die aktuelle Marktlage ähnlich dar“, sagt Jacopo Mingazzini, Vorstand von The Grounds. „Insbesondere in den großen Metropolen und Ballungsräumen und in deren Umland, wo die Bevölkerung weiter wächst, lässt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage perspektivisch weitere Preissteigerungen erwarten.“